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Drupal gegen Joomla: Welches ist das beste CMS 2025?

Wenn es um erstklassige Content-Management-Systeme (CMS) geht, Die Dominanz von WordPress gilt als unbestritten.. Wenn der Fokus jedoch auf die Zweitplatzierten gerichtet wird, dreht sich die eigentliche Debatte nun um Drupal vs. Joomla. Welches System belegt den zweiten Platz in der CMS-Branche (nach WordPress)?;

Drupal vs. Joomla: Auf einen Blick

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Es ist leicht nachzuvollziehen, warum Joomla und Drupal ständig verglichen werden. Zusammen mit WordPress.org gelten sie als die Schwergewichte unter den Content-Management-Systemen. Diese drei Systeme weisen viele Gemeinsamkeiten auf:

Sie alle wurden seit den frühen 2000er Jahren geschaffen, doch ihr Wert ist bis heute ungebrochen.

Sie sind Open Source, sodass jeder sie kostenlos nutzen und Webseiten erstellen kann.

PHP wird als Hauptprogrammiersprache verwendet, MySQL dient als Datenbank.

Am beeindruckendsten ist, dass Joomla und Drupal auch nach mehr als 20 Jahren weiterhin neue und spannende Updates erhalten und ihre Marktposition behaupten.

Drupal hat beispielsweise APIs hinzugefügt, mit denen Nutzer komplexe Website-Strukturen mithilfe vordefinierter Funktionen erstellen können. Joomla hingegen hat einen neuen Dunkelmodus integriert, der sich automatisch mit dem Gerät des Nutzers synchronisiert und so das Nutzererlebnis bei Nacht sowohl komfortabler als auch ästhetischer gestaltet – für eine angenehmere und elegantere Darstellung.

Drupal vs. Joomla: Welches ist besser?;

Joomla zeichnet sich durch sein ausgewogenes Verhältnis zwischen Benutzerfreundlichkeit und Flexibilität aus und ist damit die ideale Wahl für kleine und mittlere Unternehmen, Blogger und Entwickler, die dynamische Websites erstellen möchten, ohne auf spezialisierte technische Unterstützung angewiesen zu sein.

Joomla bietet eine benutzerfreundliche Verwaltungsoberfläche, ein leistungsstarkes Content-Management-System und zahlreiche Erweiterungen, die eine individuelle Anpassung der Website ohne komplexe Programmierkenntnisse ermöglichen. Darüber hinaus integriert Joomla standardmäßig fortschrittliche SEO-Funktionen, die Websites zu besseren Suchmaschinenplatzierungen verhelfen.

Drupal hingegen ist zwar extrem leistungsstark und bietet eine unübertroffene Anpassungsfähigkeit, erfordert aber tiefergehende Programmierkenntnisse. Es kann zwar äußerst komplexe und umfangreiche Projekte wie Regierungs- und Bildungswebseiten unterstützen, ist aber anspruchsvoller zu erlernen und daher für Einzelnutzer und kleine Unternehmen weniger zugänglich.

Letztendlich hängt die Wahl zwischen Joomla und Drupal von den Bedürfnissen und Ressourcen des jeweiligen Projekts ab. Wer einen leistungsstarken, aber dennoch benutzerfreundlichen und flexiblen Website-Baukasten sucht, findet in Joomla eine hervorragende Lösung. Für diejenigen hingegen, die höhere Ansprüche an Sicherheit, Anpassbarkeit und Skalierbarkeit stellen, ist Drupal möglicherweise die bessere Wahl – vorausgesetzt, die notwendigen technischen Kenntnisse sind vorhanden.

Benutzerfreundlichkeit (Joomla gewinnt)

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Eines der wichtigsten Kriterien bei der Auswahl eines Content-Management-Systems (CMS) ist dessen Benutzerfreundlichkeit. Ist die Benutzeroberfläche kompliziert, wird das CMS eher zum Problem als zur Lösung.

Drupal: Steile Lernkurve

Drupal ist für seine große Flexibilität bekannt, doch diese Flexibilität bringt auch Komplexität mit sich. Die Installation von Drupal mag einfach sein, aber sobald man mit der Konfiguration der Website beginnt, wird es deutlich komplizierter.

  • Inhaltsverwaltung: Das Hinzufügen und Bearbeiten von Inhalten erfordert eine gewisse Vertrautheit mit dem System. Es ist nicht so intuitiv wie andere CMS-Plattformen.
  • Einstellung: Erweiterte Anpassungen erfordern Kenntnisse in PHP, HTML und CSS, was die Nutzung für Anfänger schwierig macht.
  • Lernen: Selbst für erfahrene Benutzer kann Drupal aufgrund der Komplexität seiner Module und Einstellungen schwer verständlich sein.

Joomla: Benutzerfreundlich und flexibel

Joomla hingegen bietet eine wesentlich benutzerfreundlichere Art der Inhaltsverwaltung.

  • Installation: Es ist relativ einfach, dank eines geführten Installationsassistenten.
  • Inhaltsverwaltung: Joomla verfügt über eine intuitivere Administrationsoberfläche, die es auch Anfängern und Nicht-Programmierern ermöglicht, Artikel, Menüs und Abschnitte problemlos zu verwalten.
  • Skalierbarkeit ohne Programmierung: Joomla erfordert zwar ein gewisses Maß an Einarbeitung, ist aber für Nicht-Programmierer deutlich zugänglicher als Drupal.

Das Urteil

Joomla bietet ein benutzerfreundlicheres Bedienfeld und eignet sich daher ideal für Anfänger und Fortgeschrittene. Drupal hingegen erfordert technisches Wissen und hat eine steile Lernkurve, wodurch es für Personen ohne Programmiererfahrung weniger zugänglich ist.

Website-Management (Joomla setzt sich durch)

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Da es sich bei beiden Plattformen, Drupal und Joomla, um Content-Management-Systeme (CMS) handelt, besteht vermutlich Interesse daran, wie Websites über diese Systeme verwaltet werden können. Erfahrungsgemäß werden dabei leicht unterschiedliche Ansätze verfolgt.

Drupal-Website-Verwaltung

Bei der Website-Entwicklung wird ein recht dynamischer Ansatz durch die Konfigurationssynchronisierung geboten (allerdings ist, wie bereits erwähnt, technisches Fachwissen erforderlich):

Über den Pfad «Administration» > «Konfiguration» > «Entwicklung» > «Synchronisierung» können Sie Dateien importieren oder exportieren. Nach der Synchronisierung werden alle Änderungen sofort angewendet, egal ob es sich um die Aktivierung neuer Module, das Hinzufügen benutzerdefinierter Felder oder das Erstellen neuer Inhaltstypen handelt.

Wenn die Verwendung von Kommandozeilen-Tools bevorzugt wird, können Befehle wie die folgenden verwendet werden: Drupal-Konfiguration: Bearbeiten oder die drush config-edit um die Website-Konfigurationen direkt zu ändern.

Die Administratoren behalten die volle Kontrolle über die Konfigurationseinstellungen der Website.

Darüber hinaus wird die Inhaltsverwaltung durch eine intuitive Benutzeroberfläche erleichtert. Artikel können problemlos mit Bildern veröffentlicht oder externe Links (z. B. YouTube-Videos) eingebettet werden. Gleichzeitig ermöglichen leistungsstarke Filteroptionen die einfache Verwaltung von Artikeln und Gastkommentaren.

  • Artikel können nach Status, Titel, Typ und Sprache sortiert werden, um den Überblick zu behalten, welche Artikel aktiv, welche ausstehend und welche bearbeitungsbedürftig sind.
  • Kommentare können aus einer Liste ausgewählt und mit wenigen Klicks unveröffentlicht gemacht oder gelöscht werden.

Joomla-Website-Verwaltung

Ähnlich wie Drupal bietet auch Joomla Flexibilität bei der Website- und Inhaltsverwaltung.

Es gibt jedoch einen wichtigen Unterschied: Es sind keine technischen Kenntnisse erforderlich. Über den Bereich “System” > “Globale Konfiguration” lassen sich die Einstellungen mithilfe eines umfassenden Verwaltungssystems einfach und ohne Spezialwissen anpassen.

Weitere Informationen finden Sie in der offiziellen Joomla-Dokumentation.

Darüber hinaus stehen für alle, die individuellere Einstellungen wünschen, 30 kostenlose benutzerdefinierte Codeeinheiten zur Verfügung, mit denen HTML-, CSS-, JavaScript- und anderer Programmcode zur Website hinzugefügt werden kann.

Das Urteil

Joomla bietet eine einfache Bedienung und Verwaltung für Benutzer aller Erfahrungsstufen – von Anfängern bis hin zu erfahrenen Entwicklern. Drupal hingegen richtet sich primär an Letztere.

Daher geht Joomla in diesem Vergleich als Sieger hervor!

Leistung (Joomla gewinnt)

Selbst bei durchdachtem Design und optimalen Einstellungen verlassen Besucher eine Website wahrscheinlich, wenn sie zu langsam lädt. Schließlich gilt Geschwindigkeit in der heutigen digitalen Welt als entscheidender Faktor. Daher sollte die Performance bei der Wahl zwischen Drupal und Joomla für Unternehmen unbedingt berücksichtigt werden.

Drupal Performance

Insgesamt bietet Drupal die Freiheit, den Hosting-Anbieter frei zu wählen, da es als Open-Source-Plattform gilt. Darüber hinaus wird es von nahezu jedem Webserver unterstützt, der die PHP-Anforderungen erfüllt, was den Nutzern eine große Auswahl bietet.

Es gibt jedoch einen Nachteil: Aufgrund der großen Anzahl an Importdateien kommt es häufig zu Ladeverzögerungen bei Drupal, selbst bei den besten Hosting-Anbietern. Tests mit Hostinger ergaben, dass das erste Laden etwa 5 bis 7 Sekunden dauerte – eine Geduldsprobe für die Besucher.

Auch wenn die nachfolgenden Besuche (das zweite und dritte Laden) deutlich schneller erfolgten und weniger als 3 Sekunden dauerten, zählt der erste Eindruck nach wie vor. Denn wenn das erste Laden langsam ist, verlassen Besucher die Website möglicherweise, bevor sie deren Inhalte sehen können.

Joomla-Performance

Wie Drupal bietet auch Joomla völlige Freiheit bei der Wahl des Hosting-Anbieters. Es stehen viele Optionen zur Verfügung, solange sichergestellt ist, dass der gewählte Anbieter die notwendigen Funktionen bietet und die folgenden Anforderungen erfüllt:

  • Stabiler LAMP-Stack (Apache Server, Linux, MySQL, PHP/Perl)
  • PHP 5.3.10 oder höher
  • Zugriff auf MySQL (Version 5.1+)
  • FTP- oder Systempanel-Zugriff
  • Unterstützung für mod_rewrite (unerlässlich für SEO-freundliche URLs) sowie für andere nützliche Module wie mod_sql, mod_zlib, curl, mod_xml und die GD-Bibliothek.

Die Geschwindigkeit bleibt auf hohem Niveau, da Joomla das Laden in etwa 2–3 Sekunden ermöglicht und damit schneller ist als andere Open-Source-Plattformen. Noch besser: Mit aktiviertem Caching und G-Zip (im Reiter “Server” der “Globalen Konfiguration”) reduziert sich die Ladezeit sogar auf nur 1,5 Sekunden!

Abschluss

Obwohl sich die Geschwindigkeit von Drupal nach einigen Ladevorgängen verbessert, sorgt die überlegene Leistung von Joomla dafür, dass die Navigation vom ersten Klick an schneller ist und sichert Joomla sich damit zu Recht den Spitzenplatz in diesem Vergleich. 

Mehrsprachige Unterstützung (gleichwertig)

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Wer möchte nicht, dass seine Website ein weltweites Publikum erreicht? Daher gilt die Unterstützung mehrerer Sprachen als entscheidender Faktor für jedes erfolgreiche Content-Management-System. Im Rahmen intensiver, wochenlanger Tests wurde Drupal und Joomla anhand dieses Kriteriums verglichen, und es ergaben sich folgende Ergebnisse:

Sprachunterstützung in Drupal

Die Mehrsprachigkeit von Drupal ist besonders beeindruckend. Über 100 Sprachen stehen zur Verfügung und bieten damit einen deutlichen Vorteil gegenüber den meisten anderen Plattformen auf dem Markt! Darüber hinaus werden Sprachen, die von rechts nach links gelesen werden (wie Farsi, Arabisch oder Hebräisch), standardmäßig vollständig unterstützt.

Zusätzlich zur großen Anzahl an Sprachen werden vier grundlegende mehrsprachige Module bereitgestellt, die die Übersetzung nahezu jedes Elements einer Website ermöglichen:

  • Die Einheit Sprache Dient zum einfachen Wechseln zwischen Sprachen.
  • Die Einheit Schnittstellenübersetzung Ermöglicht die Übersetzung von Schaltflächen, Beschriftungen, Menüs und anderen Elementen der Benutzeroberfläche.
  • Die Einheit Inhaltsübersetzung Ermöglicht die einfache Übersetzung von Blogbeiträgen, Produktbeschreibungen, benutzerdefinierten Feldern und anderen Inhalten.
  • Die Einheit Konfigurationsübersetzung Ermöglicht die Übersetzung eingebetteter Einstellungen und Inhaltsblöcke.

Ein wesentlicher Vorteil von Drupal ist sein intelligentes System zur Spracherkennung und -auswahl. Die bevorzugte Sprache des Nutzers kann anhand von IP-Adresse, Browsereinstellungen, URL, Sitzung und weiteren Kriterien automatisch ermittelt werden (sogar bevor ein Button angeklickt wird).

Sprachunterstützung in Joomla

Im Gegensatz zu Drupal bietet Joomla keine integrierte Mehrsprachigkeitsunterstützung. Es wurden jedoch Lösungen entwickelt und über Erweiterungen bereitgestellt – die beste Wahl ist GTranslate (das völlig kostenlos ist). Mit dessen Installation lässt sich eine Website in 103 Sprachen übersetzen und gleichzeitig die Suchmaschinenoptimierung für mehrsprachige Inhalte ermöglichen.

Zusätzlich zu GTranslate wurden 28 weitere Erweiterungen entwickelt, die Folgendes ermöglichen:

  • Sie beschleunigen den Übersetzungsprozess
  • Jede Textzeile wird automatisch gescannt, damit nichts unübersetzt bleibt.
  • Erstellen Sie lokale Versionen der Website, um eine bessere globale Reichweite zu erzielen.
  • Ermöglichen Sie die individuelle Anpassung von Übersetzungen mithilfe spezieller Glossare und Regeln, um absolute Genauigkeit zu gewährleisten.

Abschluss

Man könnte argumentieren, dass der Mangel an integrierten Einstellungen Joomla gegenüber Drupal benachteiligt. Die verfügbaren Erweiterungen gleichen dies jedoch mehr als aus und bieten einfache und benutzerfreundliche Lösungen.

Automatisierter Workflow (Joomla gewinnt)

Da künstliche Intelligenz und Automatisierung Branchen branchenübergreifend transformieren, stellt sich die Frage, wie sich Drupal und Joomla angesichts der wachsenden Nachfrage nach automatisierten Arbeitsabläufen schlagen. Hier die Ergebnisse:

Automatisierter Workflow in Drupal

Aktuelle Forschungsergebnisse zeigen, dass Drupal über ein Flow-Modul (Automatisierungsmodul) verfügt, das genau so funktioniert, wie der Name schon sagt. Aufgaben können so konfiguriert werden, dass sie automatisch ausgelöst werden, sobald Inhalte erstellt, gespeichert oder gelöscht werden – ganz ohne Benutzereingriff!

Das Flow-Modul in Drupal ordnet jeder Aufgabe einen bestimmten Datentyp zu (z. B. den Knotentyp «Artikel»), sodass es genau weiß, was wann zu tun ist. Nach der Aktivierung bietet das Modul einige zusätzliche Vorteile:

  • Zusammenführen und Vorbelegen von Feldwerten (mit Token-Unterstützung für dynamische Inhalte)
  • Automatisierte Inhaltserstellung, wie z. B. Taxonomiebegriffe, Kommentare und Knoten
  • Inhalte verknüpfen und Berichte verwalten, alles übersichtlich halten
  • Senden Sie E-Mails oder zeigen Sie benutzerdefinierte Nachrichten an
  • Benachrichtigen Sie Benutzer und Teammitglieder oder lösen Sie Bildschirmmeldungen aus, wenn bestimmte Bedingungen erfüllt sind
  • Erstellen Sie benutzerdefinierte Workflows mit Qualitätskriterien (z. B. eine Aufgabe nur dann auslösen, wenn ein Artikel veröffentlicht wird).

Noch besser: Der Nutzer hat die volle Kontrolle darüber, wie und wann diese Aufgaben ausgeführt werden. Flow kümmert sich um die Warteschlangenverwaltung und die Verarbeitung im Hintergrund, sodass die Website auch bei großen Datenmengen reibungslos läuft.

Automatisierter Workflow in Joomla

Während Drupal hauptsächlich auf Modulen basiert, verfügt Joomla bereits über ein integriertes Aufgabenplaner, Diese Lösung wurde speziell für die geplante Ausführung wiederkehrender Aufgaben entwickelt. Mit wenigen Klicks lassen sich die Zeitintervalle, in denen automatisierte Aufgaben (Cronjobs) ausgeführt werden sollen, im Bereich «Grundeinstellungen» konfigurieren.

Falls die Aufgabe eine stärkere Anpassung erfordert, ermöglicht der Abschnitt «Aufgabenparameter» detaillierte Parametereinstellungen, damit alles genau wie gewünscht funktioniert.

Noch besser: Über die Registerkarte «Erweitert» können Sie Cronjobs priorisieren, sodass die wichtigsten Aufgaben zuerst und schnell ausgeführt werden.

Der Abschnitt «Grundlegende Felder» ermöglicht die Anpassung von Cronjobs.

Wenn der Nutzer mit APIs vertraut ist, können die Joomla-APIs zur Automatisierung der Erstellung, Aktualisierung und sogar Löschung von Inhalten verwendet werden. Bei Bedarf lassen sich diese APIs auch in externe Systeme integrieren, um den Benutzer-Onboarding-Prozess zu automatisieren und reibungslose Datensynchronisierungen durchzuführen.

Abschluss

Sowohl Drupal als auch Joomla legen großen Wert auf Workflow-Automatisierung, Joomla punktet jedoch mit bereits integrierten Tools und der einfachen Bedienbarkeit der Automatisierungsfunktionen.

E-Commerce-Funktionen (Joomla gewinnt)

Drupal und Joomla gelten allgemein als untypische E-Commerce-Plattformen. Als Open-Source-CMS, die für ihre Skalierbarkeit bekannt sind, ziehen sie jedoch weiterhin angehende E-Commerce-Unternehmer an! Daher lohnt sich ein Vergleich, um zu zeigen, wie gut sie zur Erreichung von Geschäftszielen beitragen können.

E-Commerce-Funktionen in Drupal

Drupal bietet rund 4.900 Module für den E-Commerce an, die alles von der Bestandsverwaltung über Zahlungsgateways bis hin zur Steuerkonfiguration abdecken.

Diese Zahl ist deutlich größer als der gesamte Anwendungskatalog vieler spezialisierter E-Commerce-Plattformen. Obwohl Drupal keine integrierten E-Commerce-Funktionen bietet, kann man sagen, dass die riesige Modulbibliothek dies vollauf kompensiert.

Es gibt jedoch einige gravierende Nachteile:

  • Alle diese Module sind in der großen Kategorie «E-Commerce» zusammengefasst. Es gibt keine einfache Möglichkeit, sie in kleinere Gruppen zu filtern. Wenn Sie beispielsweise «Abrechnung» für ein Abrechnungsmodul eingeben, müssen Sie die Ergebnisse durchscrollen, bis Sie das richtige Modul finden.
  • Außerdem kann jeder mit einem Drupal-Konto ein Modul erstellen und hochladen. Das Schlimmste daran ist, dass Drupal keinerlei Verantwortung für Probleme oder Sicherheitsrisiken übernimmt, die durch heruntergeladene Module entstehen. 

E-Commerce-Funktionen in Joomla

Wie bei Drupal basieren die E-Commerce-Funktionen von Joomla stark auf Erweiterungen (insgesamt 263). Davon sind 85 – fast ein Drittel – ausschließlich für Zahlungsportale und -systeme vorgesehen. Weitere rund 65 Erweiterungen konzentrieren sich auf die Integration von Joomla mit anderen E-Commerce-Plattformen (z. B. Ecwid), anstatt Joomla in einen vollwertigen, eigenständigen Shop zu verwandeln.

Die Gesamtzahl der E-Commerce-Anwendungen in Joomla beträgt 263.

Ja, die Sammlung ist im Vergleich zu Drupal und anderen Plattformen deutlich kleiner und eingeschränkter. Es gibt jedoch einige Punkte, die erwähnenswert sind:

  • Langes Suchen ist nicht nötig (wie beispielsweise bei Drupal), denn Joomla ordnet diese E-Commerce-Erweiterungen in kleinere Kategorien ein.
  • Am wichtigsten ist jedoch, dass diese Erweiterungen im Allgemeinen sicher und gut in Joomla! integriert sind. Natürlich ist es immer ratsam, den Updateverlauf und die Sicherheitspatches zu überprüfen. 

Abschluss

Joomla übertrifft Drupal durch seine höhere Sicherheit und die besser organisierten Erweiterungen – beide Plattformen haben aber noch viel Raum für Verbesserungen. 

Anwendungen und Module (Drupal gewinnt)

Die obige E-Commerce-Analyse hat bereits den Vergleich von Drupal und Joomla hinsichtlich der Erweiterungen erwähnt. Um weitere Informationen bereitzustellen, wird in diesem Abschnitt ein detaillierterer Blick auf deren App-/Modul-Stores geworfen:

Drupal-Anwendungen und -Module

Drupal bietet aktuell eine beeindruckende Sammlung von über 52.000 Modulen, die alle Bereiche der Webentwicklung abdecken! Zudem gibt es nützliche Filter, mit denen Sie Ihre Suche eingrenzen können nach:

  • Wartungsstatus (Aktiv/geringer Wartungsaufwand oder nicht unterstützt)
  • Entwicklungsstatus (Aktiv oder nicht in Entwicklung)
  • Drupal-Version
  • Datum (Veröffentlichungsdatum, Erstellungsdatum oder Relevanz)

Wie bereits erwähnt, werden viele dieser Module jedoch nicht vom Drupal-Sicherheitsteam abgedeckt. 

Joomla-Anwendungen und -Module

Joomla bietet derzeit rund 5.300 Erweiterungen. Das ist zwar nicht so umfangreich wie die Drupal-Bibliothek mit 52.000 Erweiterungen, aber dennoch eine beachtliche Sammlung! Die Navigation durch all diese Optionen kann jedoch etwas schwierig sein, da es keine Filter für Datum, Entwicklungs- oder Wartungsstatus gibt.

Joomla bietet hingegen die Option «Anzeigen», was die Navigation vereinfacht. Wie bereits erwähnt, sind Joomla-Erweiterungen im Allgemeinen sicherer als Drupal-Module, sodass man sich beim Installieren und Deinstallieren während der Testphase weniger Sorgen machen muss.

Abschluss

Drupal übertrifft Joomla mit seiner riesigen Bibliothek von 52.000 Modulen deutlich. Die Sicherheit ist jedoch ein Problem, das Nutzer beunruhigen sollte.

Sicherheit (Ziehen)

Nachdem die Sicherheit angesprochen wurde, ist es an der Zeit, die Plattform als Ganzes genauer zu betrachten – nicht nur die Erweiterungen und Apps:

Drupal-Sicherheit

Abgesehen von Modulen (deren Sicherheit nicht in Drupals Verantwortung liegt), genießt Drupal insgesamt einen hervorragenden Ruf für die Sicherheit von Websites. Das Sicherheitsteam überwacht die Plattform kontinuierlich und steht in engem Kontakt mit den Nutzern, um auftretende Probleme umgehend zu erkennen und zu beheben.

Joomla-Sicherheit

Genau wie Drupal nimmt auch Joomla die Sicherheit sehr ernst und verfügt über ein eigenes Team, das aktiv auf Problemberichte von Nutzern reagiert. Es gibt sogar einen transparenten und gut organisierten Prozess für die Bearbeitung dieser Berichte:

  • Jeder Bericht wird innerhalb von 24 Stunden bestätigt.
  • Innerhalb von 7 Tagen folgt entweder eine Lösung oder ein Update, in dem mitgeteilt wird, dass weitere Untersuchungen erforderlich sind.
  • Innerhalb von 21 Tagen wird das Problem von 100% gelöst sein, es sei denn, es gibt einen triftigen Grund für die Verzögerung.

Noch beeindruckender ist die Regelmäßigkeit ihrer Sicherheitsupdates.

Abschluss

Beide Plattformen nehmen die Sicherheit ihrer Nutzer ernst und gehen aktiv auf deren Bedürfnisse und Bedenken ein. Daher lässt sich in diesem Sicherheitsvergleich zwischen Joomla und Drupal kein eindeutiger Sieger küren.

Kundenservice (gleichauf)

Schließlich spielt der Kundensupport eine extrem wichtige Rolle für Open-Source-Plattformen. Er ist die Lebensader, die Neulinge und technisch nicht versierte Nutzer davor bewahrt, in der Fülle der Optionen unterzugehen! 

Drupal-Kundendienst

Die Erfahrung mit dem Drupal-Support ist im Allgemeinen sehr positiv. Neben der umfangreichen und detaillierten Dokumentation und Wissensdatenbank steht ein kompetentes Team von Webmastern jederzeit zur Verfügung!

Über Ihr Drupal-Konto reichen Sie einfach eine Supportanfrage in der Problemwarteschlange ein, und das Team kümmert sich umgehend darum.

Wenn sich jemand aus irgendeinem Grund nicht einloggen kann, sendet er eine E-Mail an [email protected].

Für beide Optionen gibt es keinen telefonischen Support, aber das Team reagiert recht schnell. 

Joomla-Kundendienst

Der Joomla-Kundensupport verfolgt im Vergleich zu anderen Plattformen einen einzigartigen Ansatz. Anstelle der üblichen Supportkanäle bietet Joomla direkt im Dashboard die Funktion «Problem melden». Der Vorgang ist recht einfach, allerdings benötigen Sie dafür zunächst ein GitHub-Konto.

Innerhalb von 24 bis 48 Stunden übernimmt ein Supportmitarbeiter das Gespräch und leitet die betroffene Person Schritt für Schritt an, bis das Problem gelöst ist.

Die Diskussion wird anschließend gesperrt und als gelöst markiert.

Abschluss

Die technischen Schritte unterscheiden sich zwar geringfügig zwischen den beiden Plattformen, die Abläufe sind jedoch identisch: Eine Anfrage wird gestellt und von einem Mitarbeiter beantwortet. Aufgrund ihrer ähnlichen Funktionen und Einschränkungen (beide bieten keinen Live-Chat-/Telefonsupport an) endet dieser Vergleich unentschieden.

Schlussbetrachtung

Tatsächlich hat Joomla in nahezu allen Kategorien gewonnen. Mit einer Community von über 3,9 Millionen Nutzern, die stetig wächst, ist es verständlich, warum sich immer mehr Unternehmen für Joomla entscheiden. 

Jedes Unternehmen sollte, abhängig von seinen Fähigkeiten, einen individuellen Plan verfolgen, um wettbewerbsfähig zu bleiben, seine Konversionsraten zu halten und zu steigern und so im digitalen Umfeld zu wachsen. Die erfahrenen Entwickler von Fixit.gr Sie können jedem Unternehmen dabei helfen, den richtigen E-Commerce-Shop zu entwickeln und die Inhaber bei der Entscheidungsfindung zu unterstützen.

 

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